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Frühsommerkonzert der Bad Orber Opernakademie

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Verbunden mit dem Anliegen, jungen Künstlern ein Podium zu bieten, sind im dritten Frühsommerkonzert der internationalen Opernakademie Bad Orb mit der Sopranistin Sandrine Droin und dem Tenor Felix Läpple zwei herausragende Gesangstalente eingeladen, ihr Können unter Beweis zu stellen. 

Gemeinsam mit Sängerinnen und Sängern des Opernchores sowie dem aus Gelnhausen stammenden Pianisten und Dirigenten Wolfgang Runkel werden die beiden Vokalsolisten frühlings- und märchenhafte Lieder und Arien musizieren. Neben den Liederzyklen „Dichterliebe“ und dem „Eichendorff-Liederkreis“ von Robert Schumann werden u. a. weitere romantische Lieder von Johannes Brahms, Franz Schubert und anderen Komponisten zu hören sein. Das Frühsommerkonzert beginnt am Sonntag, 16. Juni 2024, um 16:30 Uhr im Gartensaal der Konzerthalle Bad Orb.

Die Sopranistin Sandrine Droin studierte zunächst Biologie, bevor sie sich entschied, ihrer Leidenschaft für die Musik zu folgen. Diese führte sie bis auf die Bühne der Oper Zürich, wo sie u.a. als une italienne (Médée / Charpentier) unter der Leitung von William Christie als Mitglied des Internationalen Opernstudios zu erleben war. 2020 debütierte sie am Opernhaus Frankfurt. Bereits während ihres Studiums in Genf und Frankfurt gestaltete die Schweizer Sopranistin u.a. die Partien der Anna I (Die sieben Todsünden / K.Weill), der Governess (The Turn of the Screw / B.Britten) in der Schweiz und der Costanza (l'isola disabitata / J.Haydn) im Rheingau Festival in 2015. Im Staatstheater Darmstadt sang sie 2016 die Hauptrolle der Calisto (la Calisto / F.Cavalli). Neben ihrer Karriere als Opernsängerin beschäftigt sie sich intensiv mit dem Liedrepertoire. So gründete sie 2013 zusammen mit der Pianistin Clémence Hirt das Duo Quiproquo. Sie gewannen 2014 den ersten Preis des Gustav Mahler Wettbewerbs in Genf. Seitdem konzertiert das Duo regelmässig in Deutschland und in der Schweiz. Künstlerische Impulse bekommen sie dabei von Christoph Berner und Hans Adolfsen in Zürich. Sandrine Droin vertiefte ihre Studien bei Meisterkursen mit Tom Krause, René Massis und Edith Mathis. Sie ist Stipendiatin der Friedl Wald Stiftung Basel, der Mosel-Stiftung Lausanne, des Richard Wagner Verbandes Genf und der Migros-Kulturprozent. In 2015 war sie Preisträgerin (2. Preis) derWettbewerb des Forum Lyrique Arles.

Der junge Tenor Felix Läpple wurde 1996 in Frankfurt geboren und sammelte im Kinderchor Frankfurt des Hessischen Rundfunks unter Sabine Mittenhuber erste prägende musikalische Erfahrungen, wo er unter anderem 2009 in Beethovens 9. Symphonie im Chorsopran unter Kurt Masur in der Alten Oper Frankfurt mitsang. Ersten Gesangsunterricht erhielt er ab 2016 bei Erhard Brunner, bevor er ab 2017 Lehramt mit Hauptfach Gesang und ab 2020 Gesangspädagogik, beides an der HfMT Köln bei Martin Lindsay, studierte - Seit 2022 studiert er Gesang bei Prof. Brigitte Lindner an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Als Vokalsolist war Felix Läpple bisher vorwiegend in Kantaten- und Kammerchorkonzerten zu erleben und debütierte 2023 als Evangelist in J. S. Bachs Weihnachtsoratorium. Er arbeitete mit Dirigent:innen wie Peter Dijkstra, Florian Helgath, Alexander Lüken und Katharina Blattmann. Konzertreisen führten ihn unter anderem nach Rom, Sizilien und auf die Philippinen.

Der Chor der Opernakademie setzt sich aus engagierten Amateur- und Laiensängerinnen aus dem Main-Kinzig-Kreis und den angrenzenden Regionen zusammen, die neben der Freude am Singen auch schauspielerisches Talent mitbringen. Neben der ehrenamtlichen Mitwirkung bei den Bühnenproduktionen, deren Erfolg eine sorgfältige eigenständige Vorbereitung sowie die zeitintensive Teilnahme bei den szenischen Proben voraussetzt, gestaltet der Opernchor auch das alljährlich am 28. Dezember stattfindende Galakonzert mit.

Wolfgang Runkel ist seit 2016 Chordirektor der Internationalen Opernakademie Bad Orb. Nach ersten Klavier- und Orgelunterricht in seiner Heimatstadt Gelnhausen studierte er an der HfMDK Frankfurt Schulmusik, Klavier und Evangelische Kirchenmusik. Studien der Spielweise historischer Tasteninstrumente, der künstlerischen Liedgestaltung, in Korrepetition und Orchesterleitung ergänzten seine musikalischen Interessen. Seine Ausbildung zum Chorleiter lag in der Verantwortung von Winfried Toll. Neben seiner langjährigen musikalischen Leitung der tourfähigen Kinderopern der Oper Frankfurt führten ihn Engagements als Organist, Pianist, musikalischer Assistent und Dirigent u.a. an die städtischen Bühnen Frankfurt in den Sparten Oper und Schauspiel, zu den Weilburger Schlosskonzerten, zum Rheingau-Musik-Festival, in die Alte Oper Frankfurt, in den Sendesaal des Hessischen Rundfunks, sowie zu den Salzburger Festspielen.

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