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Martin-Luther-Kirche

Die evangelische Martin-Luther-Kirche in der Würzburger Straße wurde 1902-03 im neugotischen Stil erbaut und bestand damals aus einem Land- und Querschiff sowie einem Turm, welcher in den letzten Kriegstagen von 1945 abgebrannt ist. Dabei schmolz die letzte noch verbliebene Glocke.

Außenansicht Martin-Luther-Kirche
Außenansicht Martin-Luther-Kirche - © Bad Orb Marketing GmbH

Die letzte deutsche Kaiserin Auguste Viktoria stiftete zur Einweihung am 10. September 1903 die noch vorhandene Altarbibel mit eigenhändiger Widmung (heute im Museum am Burgring aufbewahrt).

In den letzten Kriegstagen 1945 wurde der Turmhelm in Brand geschossen und dabei schmolz die einzige noch verbliebene Glocke, nachdem die Geläute bereits 1914 und 1939 abgeliefert werden mussten. 1953 wurde der Kirchturm wieder aufgebaut. Zwei Leihglocken vom sogenannten Hamburger Glockenfriedhof (eine aus Reichenstein in Schlesien von 1673, die andere aus Pikallen/Schlossberg in Ostpreußen von 1706) und eine neue Glocke konnten wieder zum Gottesdienst rufe.-

Die Kirche selbst wurde 1956 so erweitert, wie sie sich jetzt zeigt. Die alte Vorderfront und die Orgelempore wurden abgetragen und nach außen gerückt. Es entstand eine Fensterfront mit Seiteneingang.

1982 sowie zum 100-jährigen Kirchenjubiläum 2002/2003 wurde die Martin-Luther-Kirche renoviert.

Führungen oder Andacht für Gruppen nach Vereinbarung möglich. Information und Anmeldung bei Ev.-luth. Pfarramt, Würzburger Straße 41, Telefon 06052 2371.

Evangelische Sonntags-Gottesdienste:

Sonntag, 10:00 Uhr

frei zugänglich / immer geöffnet

Karte

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