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Ramon Chormann - „Pälzische Woinachte“

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Die Verwandtschaft kommt, der Tannenbaum ist noch nicht im Ständer, die Weihnachtskarten sind noch nicht verschickt, Menschen wollen nicht vorhandene Kochkünste beweisen, die Geschenke nehmen überhand und in den Städten und Geschäften ist die Freundlichkeit bis Januar abgeschrieben.

Derweil rattert das Fernsehen die Jahresrückblicke runter, Pfarrer lallen schläfrig von Besinnlichkeit...

Die Verwandtschaft kommt, der Tannenbaum ist noch nicht im Ständer, die Weihnachtskarten sind noch nicht verschickt, Menschen wollen nicht vorhandene Kochkünste beweisen, die Geschenke nehmen überhand und in den Städten und Geschäften ist die Freundlichkeit bis Januar abgeschrieben.

Derweil rattert das Fernsehen die Jahresrückblicke runter, Pfarrer lallen schläfrig von Besinnlichkeit und Verzicht, Nachbarn fahren mit ihren Illuminations-Künsten den Sicherungskasten an die Wand.

De Pälzer betrachtet „die Woinachte“ auf seine Art, wenigstens steckt ja das Wort „Woi“ drin im Fest der Katastrophen, der zwischenmenschlichen Herausforderungen und der vorprogrammierten „Uffreescherei“.

Es geht wie immer bei Ramon Chormann um die Tücken des Alltags, die sich an Weihnachten allerdings extrem häufen. Es wird musikalisch am Klavier und vielleicht bekommt man zwischen den Geschichten von es „Dummbeitels Heinz“ und es „Schlappmauls Elvira“ eine etwas andere Sicht auf das „Fest der Liebe“.

Und doch schafft es de Pälzer in seinem Woinachtsprogramm - zum Teil uffgereescht und Teil besinnlich - den Frust und die Vorfreude gemeinsam mit seinem Publikum zu verkraften und alle auf das groooße Fest einzustimmen...   ...hohohoho!

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